Dorade vom Grill

 

Wir Grillen im Moment mindestens 2x die Woche, die Sommerzeit muss ausgekostet werden. Um auch Zuhause ein wenig Mittelmeer-Feeling zu bekommen, haben wir Doraden gegrillt. Es muss nicht immer Fleisch sein und anstatt Würstchen auf den Grill zu legen, Senf, Bier und Co. dazu servieren, kann man ebenso auf die mediterrane Art grillen und Köstlichkeiten mit einem Gläschen Wein dazu reichen. Doraden eigenen sich im Ganzen perfekt zum Grillen. Das Fleisch von Doraden, auch Goldbrassen genannt, ist sehr lecker, die Gräten lösen sich nach der Garzeit wunderbar und dazu wird die Haut der Fische beim Grillen herrlich knusprig.

 

Perfekt ist, wenn die Dorade bereits küchenfertig vorbereitet – also bereits geschuppt ist. Dann kann man bereits mit Würzen und Füllen beginnen und spart einiges an Zeit. Die Dorade wird innen und außen gut mit Salz und Pfeffer gewürzt und den Bauchraum des Fisches haben wir mit Zitrone, Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Thymian gefüllt. Ideal ist ein sogenannter Fischkorb oder Fischbräter zum Grillen, dann kann der Fisch beim Wenden nicht zerfallen und die Haut brennt nicht zu stark an. Habe ich aber leider nicht und so haben wir Zitronenscheiben auf den Grillrost gelegt. Eine Dorade dauert bei einer Temperatur von 200 bis 220 Grad pro Seite etwa 15 Minuten. Ob der Fisch gar ist, kann man sehr leicht mit der Flossenprobe testen. Lässt sich die Rückenflosse leicht abziehen ist die Dorade gar.

 

Als Beilage habe ich mediterranes Ofengemüse zubereitet. Für 3 Personen benötigt man: 4 Kartoffel, 1 Zucchini, je eine Paprika in Gelb und rot, 2 Karotten, 10 Cocktailtomaten, 2 rote Zwiebel, Knoblauch und 3 Stiele Rosmarin. Das Gemüse in Stücke und Stifte schneiden, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Das Gemüse und Kartoffel mit Olivenöl beträufeln und gut vermischen und in eine Auflaufform geben und bei 180 Grad für ca. 25 Minuten garen.

Sommer – Sonne – Grillwetter! Was gibt es Schöneres an einem lauen Sommerabend. So lecker ein schönes, saftiges Steak vom Grill auch ist, mit einer gegrillten Dorade hat man das Gefühl, man sitzt an einer Standpromenade im Süden. Das Einzige, was fehlt – ist das Rauschen des Meeres!